Rote Bete Carpaccio

Rote Bete CarpaccioEs gibt Gemüsearten, deren Potential oft unterschätzt wird. Dazu gehört Rote Bete. Ich empfehle sie oft in meiner Praxis, weil sie super gut bekömmlich ist, auch für Patienten mit empfindlichem Bauch. Und sie lässt sich vielseitig zubereiten. Deshalb hier noch eine Variante. Gestern gab es bei uns Rote-Bete-Carpaccio. Das geht so:

Ich bürste die Knollen unter fließendem Wasser ab und koche sie mit Schale etwa 1 Stunde. Sie sollten ungefähr gleich dick sein. Man kann sie auch vorgekocht kaufen, ich bevorzuge aber die „Do-it-yourself"-Variante. Nach dem Kochen abgießen und etwas abkühlen lassen. Danach lassen sie sich sehr leicht schälen. Dabei färben sich die Finger etwas rötlich, das geht aber schnell wieder weg.

Jetzt werden die dunkelvioletten Knollen in sehr feine Scheiben geschnitten. Ich habe dafür unsere Brotschneidemaschine verwendet, aber es geht mit einem scharfen Messer auch gut mit der Hand. Die Scheiben schön auf einen Teller legen, das Auge isst ja bekanntlich mit. Für zwei Personen habe ich etwa 80 g Schafskäse fein zerkrümelt und darüber gestreut. Danach habe ich ein Dressing aus Essig, Salz, Pfeffer, Senf und Öl zubereitet und darüber geträufelt. Zum Schluss gebe ich auf jeden Teller eine kleine Handvoll Sonnenblumenkerne. Etwas gehackte Petersilie schmeckt auch super lecker dazu, die hatte ich aber gerade nicht zur Hand.

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Rote Bete auf italienisch

Rote-Bete-RisottoDie meisten meiner Patienten kennen Rote Bete nur im Glas, sauer eingelegt. Das ist schade, denn der typische, leicht süßliche, etwas erdige Geschmack kommt so gar nicht zur Geltung. Vor einiger Zeit fand ich im Zeit-Magazin ein Rezept für Rote-Bete-Risotto. Das geht so. Für zwei Personen koche ich etwa 500 g Rote Bete mit Schale. In einem normalen Topf dauert das – je nach Größe – gut eine Stunde. Umweltfreundlicher ist es, die roten Knollen vorgekocht zu kaufen oder sie im Schnellkochtopf zu garen, was nur ca. 20-25 Minuten dauert. Wenn sie etwas abgekühlt sind, pelle ich sie, was sehr leicht von der Hand geht und schneide sie danach in etwa 1-2 cm große Würfel.
Als nächstes schäle und würfele ich zwei Schalotten und eine Knoblauchzehe und dünste beides in 1 Esslöffel Olivenöl an. Nun gebe ich 100 g Risottoreis dazu und dünste ihn unter Rühren zusammen mit den Zwiebelwürfeln für zwei bis drei Minuten. Jetzt kommen die Rote Bete Würfel dazu und etwa 250 ml heiße Gemüsebrühe. Ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen. Alle paar Minuten umrühren, damit er nicht ansetzt. Nach Bedarf Gemüsebrühe zugießen. Wenn der Reis gar und die Masse schön cremig ist, kommen noch ein Stich Butter, ca. 30 g geriebener Parmesan sowie Salz und frisch gemahlener Pfeffer dazu. Fertig! Wir essen dazu ein geräuchertes Forellenfilet. Hm, lecker ....

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Rotkohl - mal anders

Rotkohl

 

Rotkohl mit Ingwer und Zitronenschale – das ist unser neues Lieblings-Rotkohl-Rezept. Schmeckt leicht und frisch.

Für 2 Personen nehme ich einen kleinen Rotkohl (ca. 1 kg), 1-2 Äpfel, ein kleines Stück Ingwer, 1 Bio-Zitrone und 2 EL Öl. Zum Würzen brauche ich etwas Salz und Pfeffer.

Ich entferne die äußeren Blätter vom Rotkohl und schneide ihn in Viertel. Den weißen Strunk entferne ich. Die Viertel schneide ich zunächst längs 2-3 mal durch und danach quer in feine Streifen. Diese gebe ich in einen Topf mit heißem Öl und dünste sie ca. 2-3 Minuten an bevor ich ca. 100 ml Wasser und etwas Salz und Pfeffer zugebe. Danach lasse ich den Rotkohl ca. 10 Minuten bei geschlossenem Deckel auf niedriger Flamme köcheln.

In der Zwischenzeit wasche ich die Zitrone und reibe die Schale ab. Danach presse ich sie aus. Von dem Ingwer schneide ich eine daumendicke Scheibe ab und würfele ihn ganz fein. Wenn der Rotkohl fast gar ist – er darf ruhig noch etwas Biss haben – gebe ich den Zitronensaft, die Schale und den Ingwer dazu und lasse alles noch 2-3 Minuten köcheln. Fertig! Dazu gab es bei uns Kartoffeln und einen vegetarischen Bratling. Lecker!

Das Rezept stammt übrigens aus der Zeitschrift „eat healthy“, die ich wirklich empfehlen kann: http://eathealthy.de/#homePage

 

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Blumenkohlpfanne mit Curry und Kreuzkümmel

 

BlumenkohlFür 2 Personen nehme ich einen Blumenkohl (ca. 1 kg), 4-5 mittlere Kartoffeln, eine halbe Gemüsezwiebel, 2 Esslöffel Olivenöl und 2 Esslöffel Crème fraîche (oder die fettarme Variante Crème legère). Zum Würzen brauche ich etwas Gemüsebrühepulver, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Curry. Zum Garnieren frische Blattpetersilie.

Ich entferne alle grünen Teile vom Blumenkohl und zerteile ihn in Röschen. Die Kartoffeln schäle ich und schneide sie in Würfel (ca. 2x2 cm). Die halbe Gemüsezwiebel ebenfalls grob in Würfel schneiden. Ich nehme einen Topf mit einem breiten Boden (am liebsten den aus Gusseisen) und erhitze ihn kurz auf mittlerer Flamme. Wenn der Boden heiß ist, gebe ich das Olivenöl zu und kurz danach die Zwiebelwürfel, die kurz angedünstet werden. Wenn sie glasig sind, kommen die Kartoffelwürfel dazu. Kurz anbraten, etwas Gemüsebrühe (ca. ½ Tasse) angießen. 5 Minuten bei geschlossenem Deckel leicht vor sich hin köcheln lassen.

Danach die Blumenkohlröschen zugeben, evtl. etwas Gemüsebrühe nachgießen, mit 1 Teelöffel Kreuzkümmel würzen. Bei geschlossenem Deckel weiterdünsten, bis alles gar, aber noch bissfest ist (ca. 10 Minuten). Zum Schluss 2 Esslöffel Crème fraîche zugeben, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle sowie nach Geschmack mit Curry (etwa 1 Teelöffel) würzen. Vor dem Servieren noch etwas gehackte Petersilie darüber streuen. Guten Appetit!

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Spargel und Erdbeeren

Spargel und Erdbeeren... passen prima zusammen, zum Beispiel in einem Salat mit jungen, zarten Spinatblättern. Ich nehme für 2 Personen ca. 200-300 g weißen Spargel, 125 g Babyspinat und 100-150 g Erdbeeren. Außerdem brauche ich noch eine ungespritzte Zitrone, Öl, Essig, Salz, Pfeffer, 1-2 Esslöffel gerösteten Sesam.
Den Spargel schäle ich, entferne das untere Ende und schneide die Stangen in ca. 5 cm lange Stücke. (Man kann auch gleich den billigeren Suppenspargel kaufen.) Den Spargel je nach Dicke ca. 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Er soll noch schön knackig sein.
Währenddessen den Spinat und die Erdbeeren waschen und putzen. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette herstellen. Spinat, Spargel und Erdbeeren mit der Vinaigrette und einem Esslöffel abgeriebene Zitronenschale vermischen. Zum Schluss mit geröstetem Sesam bestreuen  ... und dann genießen!

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Lachs auf Zucchini mit Bärlauch

BärlauchIm Frühling bekomme ich Lust auf ganz viele frische Kräuter. Kürzlich habe ich auf dem Bonner Ökomarkt frischen Bärlauch erstanden. Den habe ich gewaschen, grob gehackt und mit einem Becher Naturjogurt sowie einem halben Becher Creme fraîche vermischt. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen und durchziehen lassen.

Dazu gab es Zucchini, den ich mit einem Sparschäler in dünne Streifen geschnitten und in etwas Olivenöl kurz angedünstet habe. Die wurden auch mit einer kleinen Handvoll geschnittenen Bärlauchblättern und mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

 

Lachs mit Zucchini und Bärlauch

Das Lachsfilet habe ich ebenfalls in etwas Öl von beiden Seiten 2-3 Minuten angebraten und in der heißen Pfanne garziehen lassen. Ebenfalls mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Die Zucchinistreifen auf einen Teller legen, den Lachs darauf betten und etwas von der Bärlauchsauce dazugeben. Hat wunderbar geschmeckt.

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Es ist Kürbiszeit ...

Kürbis

Kürbis ist eines meiner liebsten Herbst- und Wintergemüse. Oft gibt es bei uns abends einfach nur eine leckere Kürbissuppe. Schnell gemacht, leicht bekömmlich, lecker!
Ein anderes einfaches Rezept ist Kürbisgemüse aus dem Backofen.

Wir nehmen für zwei Personen einen halben Hokkaidokürbis (ca. 400 g), eine halbe Süßkartoffel (ca. 200 g) und 5-6 mittlere Kartoffeln. Die Kartoffeln schälen und achteln. Die Kartoffelspalten in einer Schüssel mit einem Esslöffel Olivenöl und einigen Rosmarinnadeln mehrfach wenden, so dass sie von allen Seiten mit Öl benetzt sind. Dann gebe ich sie in einer feuerfesten Schale in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen (Mitte). Nach 15 Minuten kommen Kürbis- und Süßkartoffelspalten dazu, die ich in der Zwischenzeit vorbereite. Den Kürbis entkernen (er braucht nicht geschält zu werden) und ebenfalls in Spalten schneiden. Sie sollten etwa so groß wie die Kartoffelspalten sein.
Kürbis mit TofuDie Süßkartoffel schäle ich und schneide sie ebenfalls in Spalten. Kürbis- und Süßkartoffelspalten wieder in einem Esslöffel Olivenöl mit Rosmarinnadeln wenden und danach zu den Kartoffeln in den Backofen geben. Alles mit Salz und Pfeffer aus der Mühle bestreuen. Nach 15 Minuten sollte alles gar sein.
Dazu gibt es eine Artischocken-Soße. Etwa 50 g Artischocken aus dem Glas (am besten schmecken die in Öl) sehr fein hacken und mit vier bis fünf Esslöffeln Jogurt (ca. 100 g) vermischen. Hinzu kommt der Saft einer halben Limette und - wenn es eine Bio-Limette ist – etwas abgeriebene Schale. Würzen mit Salz und Pfeffer und evtl. einem Schuss Agavendicksaft. Fertig!
Varianten: Dazu schmeckt ein Putenschnitzel oder gebratenes Fischfilet. Gerne essen wir auch Tofu dazu, der in Scheiben geschnitten und in verschlagenem Ei und Sesam gewälzt und gebraten wird. Lecker!

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Mein liebstes Küchengerät

Ufo

Sieht aus wie ein UFO, das in meiner Küche gelandet ist. Es ist aber keins, sondern mein liebstes Küchengerät, weil es blitzschnell alles Mögliche zerkleinert, ohne Strom zu verbrauchen und ohne Berge von Abwasch. Diese Reibe, die es mit unterschiedlichen Reibeinsätzen gibt, ist seit ca. 30 Jahren in meinen Diensten. Als ich meinen eigenen Studentenhaushalt bekam, haben meine Eltern es mir geschenkt. Genau genommen, ist es auch schon mein zweites Exemplar, denn beim ersten waren irgendwann die Reiben stumpf. Ich benutze die Reibe für schnelle Rohkostsalate (z.B. Möhren, Sellerie), für Nüsse und Schokolade (z.B. für Kuchen oder Desserts) und für Gemüse, z.B. Möhren und Zucchini als Einlage für Pfannkuchen wie auf den folgenden Fotos.

 

Hier waren es Möhren für eine Gemüsefüllung für Pfannkuchen
Hier waren es Möhren für eine Gemüsefüllung für Pfannkuchen

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