Die Radiosendung „Gans und gar“ auf WDR5

Ich höre in der Küche beim Gemüse schnippeln und Essen kochen gerne Radio. Eine meiner Lieblingssendungen ist „Gans und gar", immer samstags um 19.00 Uhr. Moderator Thomas Hackenberg, der sich beim Essen von der Maxime „Hauptsache lecker" leiten lässt, trifft auf den Koch und Genussexperten Helmut Gote. Eine halbe Stunde lang unterhalten sich die beiden, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, über ein Thema Rund ums Essen. Ich erinnere mich z.B. an interessante Sendungen über regionale Genüsse (z.B. Ahrregion, Rheinland), saisonale Gerichte (z.B. Pilze) oder Lebensmitteltests (z.B. Räucherlachs).


Am vergangenen Samstag (15.08.) ging es um Blumenkohl, ein Gemüse, das zwar jetzt im August seine Haupterntezeit hat, aber eher zum Wintergemüse gezählt wird. Blumenkohl enthält wie alle Kohlarten sehr viele Ballaststoffe, sowie Vitamin C und wertvolle gesundheitsfördernde Stoffe, die nur in Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler (wozu Kohl gehört) vorkommen. Soweit die ernährungsphysiologische Seite.

Und nun zum Genuss. Wenn ich mit meinen Klienten über Blumenkohl spreche, kommen viel Einwände: ... „macht zu viel Arbeit beim Zubereiten", „hinterher stinkt die ganze Wohnung nach Kohl" und „ich kenne Blumenkohl nur mit einer dicken, fetten weißen Soße und die schmeckt mir nicht". Viele Einwände wurden in der Sendung entkräftet. Die Zubereitung kann ganz schnell gehen, wenn man ein paar Tricks beherrscht. Man braucht nur alles Grüne zu entfernen und kann ihn im Ganzen in einem gut schließenden Topf (z.B. aus Gusseisen) mit ca. 5 cm Wasser im Topf je nach Größe in 20-30 Minuten im Wasserdampf garen. Wer ihn lieber in Röschen zerteilen möchte, schneidet ihn einfach in Scheiben und entfernt den Strunk in der Mitte. Geht ratzfatz.

Einen unangenehmen Geruch verbreitet Blumenkohl nur dann, wenn er zu lange gekocht wird. Also nur so lange kochen bzw. garen bis er bissfest ist. Kurzes Erhitzen hemmt die Geruchsbildung und hitzeempfindliche Inhaltsstoffe bleiben weitgehend erhalten. Und so schmeckt er mir sowieso am besten. Helmut Gote gab auch noch ein paar leckere Zubereitungsideen, die man auf der Internetseite von „Gans und gar" nachlesen kann. Mein Lieblingsrezept finden Sie in meiner Rubrik „Was mein Leben köstlicher macht". Zum Schluss der Sendung heißt es immer „Machen Sie es gut und lecker!" Dem kann ich mich nur anschließen!

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